Power Metal

 

 

 

EMERALD SUN

 

„Under The Curse Of Silence“ / 12 Tracks

 

Fastball Music

 

www.emeraldsun.gr

 

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Es sind bereits 3 Jahre, seit dem letzten Tonträger der 1998 gegründeten griechischen Power Metal Institution, ins Land gezogen. Auf dem neuen Dreher hauen die Jungs wieder mit richtig viel Power die Songs raus. Sänger Stelios glänzt erneut mit seiner kräftigen und doch sehr melodischen Stimme. Ein besonderes Highlight ist sicher die Kollaboration mit RAGE Mastermind PEAVY beim Track „Blast“. Die treibenden Beats und wirklich knackigen Riffs peitschen schön an und lassen die Nackenmuskulatur zucken. Aber dass sie auch die gefühlvolle Seite drauf haben zeigen sie perfekt bei der Ballade „Journey Of Life“ welche sie als Schlusstrack des Tonträgers noch in spanischer Version raushauen. Was auch ganz gut Laune macht ist ihr Cover des IRENE CARA Songs „Fame“ welches jeder Musikfan kennt. UNDER THE CURSE OF SILENCE ist ein rundum Sorglos Paket welches alles vereint was im Power Metal von Nöten ist: Spielerisches Können, Melodie, Gefühle und ordentlich Schmackes. 9 Punkte.

 

Tracklist:

 

Kill Or be Killed

 

All As One

 

Carry On

 

Blast (feat. Peavy Wagner, Rage)

 

Weakness And Shame

 

Journey Of Life

 

Rebel Soul

 

Land Of Light

 

Slaves To Addiction

 

Fame (Irene Cara Cover)

 

World On Fire

 

La Fuerza Del Ser (Spanish Version of Journey Of Life)

 

 

Dark Rock

 

 

 

FLORIAN GREY

 

„Ritus“ / 12 Tracks

 

Echozone

 

www.florian-grey.com

 

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Ein Album (2015) und 3 Singles stehen mittlerweile auf der Habenseite von Florian Grey. Die Band war zunächst als Solo Projekt geplant hat sich aber im Laufe der Zeit und nach einigen Liveauftritten zu einer echten Band entwickelt. Dunkler Synthie Pop Rock wird zelebriert. Ein paar Riffs und Beats sind sicherlich nicht zu überhören aber im Grossen und Ganzen geht es recht poppig zu und her. Düster mit einer guten Portion Eingängigkeit und sehr harmonisch musizieren die Akteure. Üppige Synthie Elemente sind das Hauptaugenmerk der Musik. Ihr Sound plätschert einfach recht seicht aus den Boxen. Alles in allem sind die Kompositionen wirklich stimmig arrangiert und gut produziert aber mir fehlt einfach der Biss. 6 Punkte.

 

Tracklist :

 

Bluecifer (We Out Here)

 

Until We Go Down

 

Bereft

 

My Babylon

 

Growing Colder

 

Glimmer (Save Me)

 

Relief (Feat. vDiva)

 

Paraphrase(Instrumental)

 

The Unknown Pleasure

 

A Cold Days Night

 

Blood In A Shell

 

Catharsis (Closing Ceremony)

 

 

Melodic Groove Metal

 

 

 

DEVILS RAGE

 

„Desolation“ / 11 Tracks

 

www.devilsrage.ch

 

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Die Jungs aus der Zentralschweiz melden sich mal wieder, Tonträger technisch, zu Worte. Sie haben neues Futter eingetütet. Seit ihren Anfangstagen hat sich das Soundgewand etwas verändert und sie sind grooviger unterwegs. Auf dem neuen Album gibt’s 11 x eins auf die Lauschlappen. Mit sattem Groove und ordentlich Wucht mörteln die Mannen aus den Boxen. Sägende Riffs und fette Growls welche von der Rythmusfraktion sauber unterlegt werden. Eine derbe Breitseite mit gewissen Finessen und amtlicher Durchschlagskraft ist das Album geworden. Die Jungs wissen wie man mörtelt und können locker auf internationalem Parket mithalten. Weiter so. 9 Punkte.

 

Tracklist :

 

Change

 

Mirror’s Game

 

Dominate

 

Failure

 

Addicted

 

Modesty

 

From The Ashes

 

Fuck This Shit

 

Walk Through Hell

 

Full Speed

 

Nothing Left

 

 

 

 

Black Metal

 

 

 

TSJUDER

 

„Throne Of The Goat (1997-2017)“ / 8 Tracks EP

 

Season Of Mist

 

www.tsjuder.com

 

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Die norwegischen Schwarzheimer haben sich schon lange einen gewaltigen Namen in der Szene erspielt. Sie stehen für harte, böse und pechschwarze Black Metal Mucke welche wirklich true daher kommt. Die Musiker bringen aber immer auch melodische, Frickel Sequenzen in ihren Tracks unter welche der Chose dann die benötigte Farbe verleihen. Jetzt haben sie ihr Kult Demo aus dem Jahre 1997 neu veröffentlicht. Aber nur neu raus bringen wäre ja uninteressant. Die Norweger haben die 2 Tracks inkl. Intro und Outro neu eingespielt und dem Sound ihr heutiges Klangbild verpasst. Welches natürllich richtig fett und böse durch die Speaker ballert. Der zweite Teil der Scheibe ist dann dass Demo in Originalfassung. Sprich sehr undergroundig und rumplig. Alles in allem macht es Spass zu lauschen wie es klang als sie starteten und wie es heute klingt wenn sie oben angekommen sind.

 

Tracklist:

 

Intro

 

Throne Of The Goat

 

Dying Spirits

 

Outro

 

Intro

 

Throne Of The Goat

 

Dying Spirits

 

Outro

 

 

Southern Black Metal

 

 

 

GLORIOR BELLI

 

„The Apostates“ / 9 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.gloriorbelli.com

 

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Es steht bereits Album Nummer 7 der Franzosen zum Verzehr an. Black Metal ist ihr Grundgerüst welches aber mit vielen Variationen vermischt wird. Da werden sphärische Momente genauso zelebriert wie wilde arschkalte und regungslose Raserei. Zum Finale hin kommen sogar richtig dunkelromantische Melodien zum Zuge. Die Musiker verstehen es wirklich sehr vielfältig zu Musizieren und doch dabei im Black Metal zu bleiben. Die harschen Vocals geben dem Ganzen dann sowieso die letzte Schwarz Tüchung. Ein wirklich rundum gelungenes Schwarzwurzel Album welches durch Flexibilität zu glänzen weiss. Prädikat EMPFEHLENSWERT. 9 Punkte.

 

Tracklist :

 

Sui Generis

 

Deserters Of Eden

 

The Apostates

 

Bedlam Bedamned

 

Hangin? Crepe

 

Jerkwater Redemption

 

Split Tongues Won’t Atone

 

Runaway Charley

 

Rebel Reveries

 

 

 

 

Death Metal

 

 

 

MEMORIAM

 

„The Silent Vigil“ / 9 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.memoriam.uk.com

 

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Der britische Death Metal Panzer um Frontmann Karl Willets (Ex Bolt Thrower), Frank Healy (Benediction), Scott Fairfax (Benediction) und Andrew Whale (ex Bolt Thrower) hat seinen 2. Full length Dreher aus dem Presswerk geholt. Die Musiker gehen unheimlich wuchtig und ungeschliffen zu Werke. Zählfüssig schleppen sie sich von Song zu Song. Das wahre Old School Brett wird dargeboten. Die Mannen wissen wie man Wucht aufbaut und alles niederwalzt was im Weg steht. Toughe Riffs gepaart mit dem hartzementierten Unterboden ergibt eine brutale Mischung die nie in Raserei gipfelt sondern immer gepflegt schwer durch die Ohrmuscheln knallt. Karl gibt dem Ganzen mit seiner harten Stimme dann den Rest. Ein gutes, wenn auch nicht überragendes, Todesblei Werk der alten Schule. 8 Punkte.

 

Tracklist:

 

Soulless Parasite

 

Nothing Remains

 

From The Flames

 

The Silent Vigil

 

Bleed The samedi As Bridges Burn

 

The New Dark Ages

 

No Known Grave

 

Weaponised Fear

 

 

Black Metal

 

 

 

MERRIMACK

 

„Ashes Of Purification“ / 9 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.merrimack.satanslegions.com

 

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Die französischen Schwarzheimer konnten mit ihrem letztjährigen Dreher beste Kritiken einfahren. Das hat natürlich den Ruf nach Wiederveröffentlichung ihres Debüts lauter werden lassen. Auf „Ashes…“ haben sie schon früh gezeigt was sie drauf haben. Die Franzosen stehen für ursprünglichen Black Metal der alles beinhaltet was dieses Genre ausmacht. Flirrende Kälte die wie ein Blizzard durch die Lauschlappen fegt. Alles in tiefstes Schwarz getüncht. Sie rattern ordentlich nach vorne gepaart mit schnittiger Arbeit der 6 Saiter. Sie bleiben aber immer Abwechslungsreich und flexibel in ihrem Spiel. Was in dieser Stilrichtung nicht immer selbstverständlich ist. Das Album war schon im Jahr 2002 ein starkes Stück Schwarzwurzel Sound. Aber die neuen Tonträger kommen noch fetter und interessanter daher. Ich würde die Franzosen zur Speerspitze des heutigen Black Metals zählen. 9 Punkte.

 

Tracklist :

 

Suicide

 

Paedophilic Orgasmatron

 

Noigel

 

The Fall Amongst The Legion Of Slaves

 

Live The Lie

 

Horns Defeat Thorns

 

Blood

 

Ashes Of Purification

 

 

 

 

Total Dissonance Worship

 

 

 

NIGHTMARER

 

„Cacophony Of Terror“ / 10 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.nightmarer.com

 

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Die Musiker orientieren sich an HP Lovecrafts Horror Stories. Die Band wurde 2014 von Musikern, welche bei GIGAN, THE OCEAN und WAR FROM A HARLOTS MOUTH spielen, ins Leben gerufen. Das Trio agiert sehr wild und verzerrt. Sie Lärmen auf Deibel komm raus düster und rumplig aus den Boxen. Das Drum kommt mit rasanter Double Bass ums Eck welche leider recht kraftlos ausfällt. Die Riffs sind dagegen äusserst wuchtig und hauen einem eins ins Trommelfell. Die tiefen Growls sind schliessen sich den Riffs an und machen Laune. Aber alles in allem ist es mir zu sehr ein Geratter und Gerödel welches wirr und dissonant präsentiert wird. 5 Punkte.

 

Tracklist:

 

The Descent

 

Stahlwald

 

Skinner

 

Bleach

 

Cave Digger

 

Fetish

 

Tidal Waves Of Terror

 

Ceremony Of Control

 

Death

 

Swansong

 

 

 

 

Industrial Metal

 

 

 

MINISTRY

 

„AmeriKKKant“ / 9 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.ministryband.com

 

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Al Jourgensen ist ein Pionier des Industrial Metals und eine wahre Legende dieses Genres. Seit 1981 ist die Band aktiv und konnte sich auch durch ihre Lyrics welche sehr oft von Wut auf das System und das Weltgeschehen geprägt waren/sind einen Namen machen. Alles wurde seit jeher in wilde Sound Gewänder gehüllt. Auch auf dem neuen Tonträger geht der Meister sehr aggressiv und wuchtig zu Werke. Nach einem ruhigen Streicher/Synthie Intro setzen die harten Industrial Beats zum Vernichtungsschlag ein. Die wilden abgedrehten Vocals sind genauso wirr wie das restliche musikalische Ergebnis. Heftige Riffs, abgedrehte Synthie Elemente und hie und da Scratch Parts vermischen sich zu einem brutalen Etwas das zu gefallen weiss aber sehr wirr daher kommt. Ein neues Stück Kritik welches wutentbrannt drauflos brettert und alles vernichtet was im Weg steht. 8 Punkte.

 

Tracklist:

 

I Know Words

 

Twilight Zone

 

Victims OF A Clown

 

TV 5-4 Chan

 

We’re Tired Of It

 

Wargasm

 

Antifa

 

Game Over

 

AmeriKKKant

 

 

 

 

Hard Rock

 

 

 

MICHAEL SCHENKER FEST

 

„Resurrection“ / 12 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.michaelschenkerfesthimself.com

 

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Michael Schenker ist seit mehr als 40 Jahren einer der Besten wenn es um Gitarrenarbeit im Rockbusiness geht. Durch seine Arbeit mit UFO, den SCORPIONS oder mit seiner eigenen Truppe, welche auf den Namen MICHAEL SCHENKER GROUP kurz MSG hörte, hat er sich in den Annalen der Music History verewigt. Unter dem Banner MICHAEL SCHENKER FEST hat er alle 3 Sänger von MSG auf eine Bühne geholt. Jetzt steht das erste Album zum Verzehr bereit. Darauf sind wie schon erwähnt GARY BARDEN,GRAHAM BONNET und ROBIN McAULEY (alle Ex MSG) und auch DOOGIE WHITE (Michael Schenkers TEMPLE OF ROCK) vertreten. STEVE MANN (Git. Key), TED McKENNA (Drums) und CHRIS GLEN (Bass) plus natürlich Michael himself bilden die Instrumenten Fraktion. Als Gäste sind KIRK HAMMETT (Metallica), MICHAEL VOSS-SCHOEN (Ex MADMAX, EX BONFIRE) und WAYNE FINDLAY ( MSG) vertreten. Musikalisch geht’s solid zu Werke. Eingängige Melodien und Hooks werden von einem sauberen Unterboden getragen. Die starken Stimmen geben dem Ganze das kernige und rockige Moment. Die Gitarrenarbeit des Meisters ist ja hinlänglich bekannt und glänzt mit genialen Solis welche aber nicht zu ausufernd daher kommen. Ein wirklich fettes Hard Rock Album mit 1A Musikern und Songs die den nötigen Ohrwurmcharakter besitzen um die Fans zu begeistern. 9 Punkte.

 

Tracklist:

 

Heart And Soul

 

Warrior

 

Take Me To The Church

 

Night Moods

 

The Girl With The Stars In Her Eyes

 

Everest

 

Messing Around

 

Time Knows When It’s Time

 

Anchors Away

 

Salvation

 

Living A Life Worth Living

 

The Last Supper

 

 

Dark Rock

 

 

 

CRIPPLED BLACK PHOENIX
„Horrific Honorifics“
/ 6 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.facebook.com/CBP444

 

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Die UK Dark Rocker zollen auf dieser EP ihren Faves Tribut. Die Musiker haben die Songs ihrer Einflüsse in ihr eigenes Soundgewand gepackt. Alles sehr düster aber doch stimmig gehalten. Eine leicht morbide Romantik die durch die 6 Tracks geht. Melancholie meets Dunkelheit mit guten Melodien die wohltuend ins Gehör fliessen. Was mir bei den Engländern einfach etwas fehlt ist das Eingängige damit es hängen bleibt. Aber auch diese EP ist ein solides Dark Rock Werk und eine gelungene Hommage an die Acts von welchen die Musiker beeinflusst wurden. 7 Punkte.

 

Tracklist :

 

False Spring (ARBOURETUM)

 

The Golden Boy Swallowed B y The Sea  (SwaNS)

 

Will-O-The-Wisp (MAGNOLIA  ELECTRIC CO)

 

Victory (NO MEANS NO)

 

In Bad Dreams (THE GOD MACHINE)

 

The Faith Healer (THE SENSATIONAL ALEX HARVEY BAND)

 

 

 

 

Black Metal

 

 

 

DRUDKH

 

„They Often See Dreams About The Spring“ / 5 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.facebook.com/drudkh.official

 

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Roman Sayenko Mastermind und Kopf hinter den ukrainischen Schwarzheimern DRUDKH hat erneut seiner Phantasie freien Lauf gelassen und 5 Songs in Albumlänge auf Silberling gepresst. Musikalisch ändert sich da rein gar nichts was aber auch gut ist wie es ist. Auch das sie nach wie vor auf jegliche Interviews, Konzerte oder Fotos verzichten bleibt beim Alten. Die Blackies aus der Ukraine darf man wirklich als Legenden bezeichnen. Ihre Musik ist auch auf dem vorliegenden Album wieder arg kalt und rattert gnadenlos durch die ganze Distanz. Die Kompositionen zeigen dass sie direkt aus Luzifers Reich losgelassen wurden. Eine gewisse Monotonie ist allgegenwärtig aber kommt in der Verbindung mit dem fies bösen Geifern des Meisters himself richtig passend aus den Boxen. Ein bitterkalter Sturm direkt aus der Hölle ist das Album geworden. 7 Punkte.

 

Tracklist:

 

Nakryta Neba Burym Dakhom…

 

U Dakhiv Irzhavim Kolossyu…

 

Vechirniy Smerk Okutuye Kimnaty…

 

Za Zoreyu Scho Striloyu Syaye…

 

Bilyavyi Den‘ Vtomyvsa I prytykh…

 

 

Dark Metal

 

 

 

DEATHWHITE

 

„For A Black Tomorrow“ / 9 tracks

 

Season Of Mist

 

www.deathwhite.com

 

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Nach 2 EP’s aus dem Jahre 2014 resp. 2015 steht nun das Debütalbum der Amerikaner zum Verzehr an. Ihr Düster Rock kommt mit viel Melancholie aus den Speakern. Die Musikern Schreddern durch die 9 Kompositionen. Verzerrte Riffs, melodische Vocals dazu ein Schlagzeug das den Teppich legt. Alles wirklich stimmiger Mid Tempo Rock aber es fehlt einfach eine Prise Ohrwurm das es richtig hängen bleibt. So plätschern die Tracks einfach vor sich hin. Die Scheibe ist aber ein guter Soundtrack für einen ruhigen Abend mit einem Glas Rotwein in der Hand. 7 Punkte.

 

Tracklist:

 

The Grace Of The Dark

 

Contrition

 

Poisoned

 

Just Remember

 

Eden

 

Dreaming The Inverse

 

Death And The Master

 

Prison Of Thought

 

For A Black Tomorrow

 

 

Black Thrash

 

 

 

DESTRÖYER 666

 

„Call Of The Wild“ / 4 Track EP

 

Season Of Mist

 

www.destroyer666.uk

 

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Die Mörtler von Down Under bringen als Zeitvertreib bis zum nächsten kompletten Werk die 4 Track EP „Call Of The Wild“ unters willige Volk. Musikalisch gehen sie stoisch ihren Weg weiter und mörteln mit viel Old School Rumpel Charme/Klang durch die 4 Kompositionen. Fett fräsende Riffs sägen sich durch die Gehirnwindungen. Das Drum dürfte eine Ladung Wumms mehr haben aber kommt im Gesamtbild trotzdem gut. Die fies geifernde Stimme setzt der Chose die Krone auf und macht aus den 4 Songs eine gelungene runde Sache die Lust auf mehr macht. Die Stücke sind wirklich packend und mit einer gehörigen Portion Eingängigkeit ausgestattet. Da kann ich nur sagen haut rein Jungs und bringt bald einen Full Length raus. 8 Punkte.

 

Tracklist:

 

Violence Is Golden

 

Stone By Stone

 

Call Of The Wild

 

Trialed By Fire

 

 

Metal

 

 

 

LETTERS FROM THE COLONY

 

„Vignette“ / 9 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.facebook.com/lettersfromthecolony

 

 

Die schwedischen progressiven Extreme Mörtler haben ihren Longplayer eingetrümmert. Die Musiker vermischen Death Metal mit brutalen Metal/Mathcore Momenten und veredeln die Chose mit einer prise Jazz. Das ergibt ein etwas schwer verdauliches, aber besonderes, Werk. Die Band versteht es unheimlich wuchtig zu agieren und einem die brutalen Riffs in die Gehirnwindungen zu knüppeln. Technisch gut aufgestellt agieren die Musiker sehr wild und heftig. Das Geschrei ist nicht so mein Ding aber passt soweit gut ins Geschehen rein. Ein heftig pumpendes Album welches so einiges zu vernichten weiss und doch mit Eigenständigkeit glänzt. 8 Punkte.

 

Tracklist :

 

Galax

 

Erasing Contrast

 

The Final Warning

 

This Creature Will Haunt Us Forever

 

Cataclysm

 

Terminus

 

Glass Palaces

 

Sunwise

 

Vignette

 

 

Metal Oper

 

 

 

THERION presents

 

„Beloved Antichrist“ / 3CD / 46 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.megatherion.com

 

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Mit 15 Lenzen gründete Christofer Johnsson THERION, damals noch als Todesblei Act aufgestellt ist die Ausrichtung heute ganz anders. Mit BELOVED ANTICHRIST hat Mastermind Christofer auf 3 CD’s (Kapiteln) mit einer Spiellänge von 3.5 Std. ein absolutes Metal Oper Meisterstück eingespielt. Vom Storyboard her hat er sich an Soloviovs Buch „Kurze Erklärung vom Antichrist“ angelehnt aber dieses selber noch erweitert und zusätzliche Charaktere erfunden. Wie der Albumtitel sagt geht es um die Geschichte des Antichristen. Christofer hat die beachtliche Anzahl von 30 Rollen in die Oper eingebracht. Da braucht es natürlich eine beachtliche Anzahl an Sängern und Sängerinnen und einen grossen Chor der sein Bestes gibt. Über das Triple eine Review zu machen ist nicht ganz einfach. Gerecht werden kann man THERION nicht wirklich.Das Ganze ist trotz den gewissen „Metallenen“ Parts und Elementen viel näher an einer Oper dran. Die weiblichen, klaren, wie auch die kräftigen Männerstimmen veredeln jedes einzelne Kapitel und bieten wirklich klassische Opern Dimensionen. Instrumental geht’s natürlich unheimlich Facettenreich durch die unzähligen Songs. Alles harmoniert bestens ob es pompös, metallisch oder einfach nur ruhig klassisch daherkommt. THERION waren schon immer Wegbereiter für das Symphonic Metal Genre aber mit den 3 Silberlingen toppt Christofer das Ganze nochmals um Längen und setzt sich selbst ein Denkmal. 10 Punkte.

 

 

 

Tracklist:

 

Disc 1

 

 

 

 

Turn From Heaven

 

 

Where Will You Go?

 

 

Through Dust, Through Rain

 

 

Signs Are Here

 

 

Never Again

 

 

Bring Her Home

 

 

The Solid Black Beyond

 

 

The Crowning Of Splendour

 

 

Morning Has Broken

 

 

Garden Of Peace

 

 

Our Destiny

 

 

Anthem

 

 

The Palace Ball

 

 

Jewels From Afar

 

 

Hail Ceasar!

 

 

What Is Wrong?

 

 

Nothing But My Name

 

 
           

 

 

 

Disc 2

 

 

 

 

The Arrival Of Apollonius

 

 

Pledging Loyalty

 

 

Night Reborn

 

 

Dagger Of God

 

 

Temple Of New Jerusalem

 

 

The Lions Roar

 

 

Bringing The Gospel

 

 

Laudate Dominum

 

 

Remaining Silent

 

 

Behold Antichrist

 

 

Cursed By The Fallen

 

 

Resurrection

 

 

To Where I Weep

 

 

Astral Sophia

 

 

Thy Will Be Done

 

 

           

 

 

 

Disc 3

 

 

 

 

Shoot Them Down!

 

 

Beneath The Starry Skies

 

 

Forgive Me

 

 

The Wasteland Of My Heart

 

 

Burning The Palace

 

 

Prelude To War

 

 

Day Of Wrath

 

 

Rise To War

 

 

Time Has Come / Final Battle

 

 

My Voyage Carries On

 

 

Striking Darkness

 

 

Seeds Of Time

 

 

To Shine Forever

 

 

Theme Of Antichrist

 

 

 

 

Amplified History/Neofolk

 

 

 

HEILUNG

 

„OFNIR“ / 9 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.facebook.com/amplifiedhistory

 

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Die Dänen haben im 2015 ihr Debütalbum in Eigenregie veröffentlicht. Jetzt stehen sie bei Season Of Mist unter Vertrag und selbige lassen dass Piece nochmals auf die gewillte Hörerschaft los. Der Stilbeschrieb im Promozettel lässt schon einiges erahnen. Ich konnte mit dem Begriff AMPLIFIED HISTORY/NEOFOLK rein gar nichts anfangen. Was dann da aus den Speakern quoll war schon recht gewöhnungsbedürftig und nicht jedermanns Sache. Nordischer Folksound der öfters sehr beschwörend und mystisch daher kommt. Kriegsgesänge gepaart mit klarer Frauenstimme. Viel Trommelsound, welcher nach Ritual klingt, ist sehr oft ein Teil des Sounds der Dänen. Die Spoken Words geben dem ganzen dann einen mystischen und oftmals auch beklemmenden Beigeschmack. Song Nummer 4 ist eine Kriegsgeschichte welche ohne Musik auskommt. Also genau so wie der Stilbeschrieb es erahnen ließ ist es ein wirklich besonderes und spezielles Stück Kunst was da auf Silberling erschienen ist. Eine Punktevergabe ist mir nicht möglich da es mit Musik (Metal im Besonderen) gar rein nichts zu tun hat.

 

Tracklist:

 

Alfadhirhaiti

 

Krigsgaldr

 

Hakkerskaldyr

 

Schlammschlacht

 

Carpathian Forest

 

Fyglia Ear

 

Futhorck

 

In Maidjan

 

Afhomon

 

 

Experimental Hardcore Sludge

 

 

 

ERDVE

 

„Vaitojimas“ / 6 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.facebook.com/erdvelt

 

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Der gesamte Osten, aber gerade auch Litauen, ist für seine speziellen Schwarzwurzel Sounds bekannt/gefürchtet. So auch die 2 Jahre alte Formation aus Vilnius. Die stilistische Ausrichtung sagt genug. Mit Experimental kann man alles entschuldigen. Die Musiker treiben es wahlweise rasant um dann sehr zähflüssig weiter zu machen. Schmerzerfülltes Geschrei und Gebrüll gibt dem Ganzen den Rest welchem an den Nerven zerrt. Viel Lärm und Monotonie das ist ihre Spielweise. Wer sich der Sludge Stilrichtung zugehörig fühlt darf gerne ein Ohr in die Scheiblette reinhängen aber empfehlen kann ich die Chose nicht wirklich. 3 Punkte

 

Tracklist :

 

Vaitojimas

 

Isnara

 

Prievarta

 

Apverktis

 

Pilnatve

 

Atraja

 

 

 

 

Dark Metal

 

 

 

ROTTING CHRIST
„Their Greatest Spells“
/ 2 CD 33 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.facebook.com/Rotting-Christ-290468585669

 

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Nach mehr als 3 Jahrzenten des Bestehens, Unmengen an Gastspielreisen rund um den Globus und abgefeierten Tonträgern, 12 an der Zahl, ist es langsam Zeit für eine Retrospektive ihres Schaffens. Mit so vielen klasse Songs in der Hinterhand war es wohl nicht einfach die Auswahl, für die Doublette,  zu treffen aber sie haben es geschafft. Ein genialer Querschnitt der ganzen History ist hier auf Silber gebrannt worden. Als besonderes Highlight ist natürlich auch der brandneue Song am Ende von CD 2 „I Will Not Serve“ zu nennen. Ansonsten zeigen die Musiker eindrücklich wie sich ihr Soundstil über die Jahrzehnte verändert hat. Es gibt rasante tief böse Songs genauso wie schwer wuchtige und verspielte Tracks zu hören. Für Fans ist die Doppel CD sowieso Pflicht und allen die sich mal einen Einblick verschaffen wollen was die Griechen so alles ein gezimmert haben sollten sich das Teil zulegen.

 

Tracklist:
CD 1

 

The Sign Of Prime Creation

 

Athanati Este

 

Non Serviam

 

King Of A Stellar War

 

Nemecic

 

Grandis Spiritus Diavolos

 

Art Of Sin

 

Dying

 

Archon

 

Serve In Heaven

 

Astral Embodiment

 

After Dark I Feel

 

Sorrowfull Farewell
In Yumen-Xibalba

 

Elthe Kyrie

 

Cold Colours

 

CD 2

 

The SIgn OF Evil Existence

 

Fgmenth Thy Gift

 

Ze Nigmar

 

Phobo’s Synagogue

 

Demonon Vrosis

 

…Pir Threontai

 

Kata Ton Daimona Eaytoy

 

Among Two Storms

 

Semigod

 

Welcome To Hel

 

A Dynasty From The ICe

 

Shadows Follow

 

Forest Of N’Gai

 

Feast OF The Grand Whore

 

Exiled Archangels

 

Saturn Unlock Avey’s Son

 

I Will Not Serve

 

 

 

 

 

 

Hard Rock

 

 

 

PHIL CAMPBEL AND THE BASTARD SONS
„The Age Of Absurdity“
/ 11 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.philcampbell.net

 

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Phil Campbell bringt das erste Full Length Werk seines zweiten Lebens nach den legendären MOTÖRHEAD auf den Markt. Der Act bildet sich aus Phil Campbell und seine Söhnen TODD, DANE und TYLA. Am Mikro unterstützt werden sie von Sänger Neil Starr. Musikalisch sind sie im Dirty Rock n Roll mit einer guten Prise Blues angesiedelt. Schön dreckig im Mid Tempo wird aus der Hüfte gezockt. Kernig mit guten Melodien stampfen Phil uns seine BASTARD SONS durch die 11 Kompositionen. Das Album macht Laune aber ist keine Neuerfindung des Rads geworden.Das ist Musik welche ich mir in einem verrauchten Pub wünschen würde. 8 Punkte.  

 

Tracklist:

 

Ringleader

 

Freak Show

 

Skin And Bones

 

Gypsy Kiss

 

Welcome To Hell

 

Dark Days

 

Dropping The Needle

 

Step Into The Fire

 

Get On Your Knees

 

High Rule

 

Into The Dark

 

 

Metal

 

 

 

MACHINE HEAD
„Catharsis“
/ 15 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.machinehead1.com

 

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Die Oakland (California)  based Formation um Brüllwürfel Robb Flynn haben ihren nächsten Wutbrocken aus dem Presswerk geholt. Seit jeher stehen sie für unglaubliche Power die einem die Gehörmuscheln durchknüppelt und zum Moshen animiert. Auch auf CATHARSIS gehen fräsende Riffs und fette Maschinengewehrsalven Hand in Hand. Die pfeilschnellen Solis drehen sich durch die Gehirnwindungen. Heftiger Metal direkt in die Kauleiste ist die Devise. Aber das sie auch mal ruhigere Töne anschlagen Können beweisen sie öfters mal und machen dadurch die ganze Songpalette abwechslungsreich und interessant. Es finden sich auch gute Melodien in den einzelnen Kompositionen. Ein wirklich gelungenes, agressiv wütendes, neues Album der Amis welches aufzeigt das sie zu recht weltweit abgefeiert werden. 9.5 Punkte.

 

Tracklist:

 

Volatile

 

Catharsis

 

Beyond The Pale

 

California Bleeding

 

Triple Beam

 

Kaleidoscope

 

Bastards

 

Hope Begets Hope

 

Screaming At The Sun

 

Behind A Mask

 

Heavy Lies The Crown

 

Psychotic

 

Grind You Down

 

Razorblade Smile

 

Eulogy

 

 

 

 

Thrash Metal

 

 

 

INSANITY ALERT

 

„Insanity Alert“ / 15 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.facebook.coM/insanityalert

 

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Die Österreicher welche ihren dritten Longplayer in die Thrash Umlaufbahn jagen haben sich mit Haut und Haaren dem Old School Thrash Metal verschrieben. Man fühlt sich zurück versetzt in die eigenen Jugendjahre wo die Stretchjeans, Adicolor Turnschuhe und Kutten noch Pflicht waren. Ihre Musik folgt klar dem Titel des letzten Tracks auf dem neuen Album. Das ist das Iron Maiden Cover „Run To The Hills“ welches bei Ihnen auf den Namen RUN TO THE PIT (Mosh for your Life) heisst. Sie preschen durch die 15 Tracks ohne Verschnaufpause immer schön galoppierend auf die 12. Die Albumlänge von knapp 30 Minuten sagt ja genug. Drive, Punch und Fun (man beachte auch die Songtitel) alles vereint zum perfekten Pit Soundtrack. Thrash Metal wie er mal war und immer noch sein soll. Thrash till Death. 9 Punkte.

 

Tracklist:
Glorious Thrash

 

The Claw (Of All That Is Evil)

 

Zongo VS. Eyeball

 

Macaroni MAniac

 

F.U.N.

 

Crucified By Zombies

 

Weedgrinder

 

Blunt In/Blunt Out

 

Flamethrower

 

Shit For Brains

 

Twist-Off Betrayal

 

Mankind Eraser

 

Shell-Shocked

 

Arac Attack

 

Run To The Pit

 

 

 

 

Symphonic Rock/Metal

 

 

 

INNER CORE
„Soultaker“
/ 10 Tracks

 

Echozone

 

www.inner-core.de

 

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Knappe 5 Jahre ist die Lörracher Combo schon am Musizieren. Mit einer Mischung aus rockigen Elementen welche mit symphonischen Parts ergänzt werden. Des Weiteren kommen Klavier, Streicher oder auch das Keyboard zum Zug. Die klare aber starke Stimme von Frontkehlchen Anna setzt dem Ganzen dann das berühmte Tüpfchen drauf. Auch wenn ihr Musikstil leider einen etwas ausgetrampelten Pfad beschreitet wissen sie wie man abwechslungsreiche Songs kredenzt und werden sicherlich ihre Fan Base ausbauen können. Alles ist wirklich stimmig harmonisch komponiert und eingespielt. Feiner symphonic Rock/Metal aus unserem nördlichen Nachbarland. 8 Punkte.

 

Tracklist:

 

Soultaker

 

Sweet Addiction

 

Snowstorm

 

Crucified

 

Keep The Distance

 

Screw That

 

Blame

 

Monsters

 

Ghost Dust

 

Into Eternity

 

 

 

 

Progressive Rock

 

 

 

CYNIC

 

„Humanoid“ / 1 Track Single

 

Season Of Mist

 

www.cyniconline.com

 

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Paul Masvidal der seinerzeit bei DEATH die Saiten gezupft hat als sie HUMAN einspielten ist mit seiner Formation CYNIC schon viele Jahre aktiv und weiss durch sein progressives, technisch A Klasse, Spiel zu begeistern. Das erste Lebenszeichen seit 2014 ist nur als Single vorhanden. Da ist zu sagen „leider“ denn es ist zu kurz. Vertrackt und verspielt mit vielen Frickeleien wird agiert. Leider ist das alles natürlich sehr sperrig aber weiss trotzdem zu überzeugen. Das Ganze ist öfters recht ruhig gehalten um sich dann im nächsten Moment zu steigern und rassig drauf los zu gehen. Die cleanen Vocals mit guten Melodien versehen passen perfekt ins Gesamtbild rein. Ein sehr guter Appetizer für das zukünftige Gesamtwerk. 8 Punkte.

 

 

Rock

 

 

 

STEELMADE

 

„The Stories We Tell“ / 12 Tracks

 

Fastball Music

 

www.steel-made.com

 

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Die Schweizer Rocker legen Teil 2 ihrer Diskographie in die gutsortierten Musikgeschäfte. Auch hier gehen sie mit solidem Rock zu Werke. Schön stampfend mit einer Prise Alternative daruntergemischt zocken die Musiker durch die 12 Kompositionen. Eingängige Hooks und Melodien die locker in die Lauschlappen gehen. Sie zeigen auch dass die ruhigen Momente genauso Platz finden in ihrem Repertoire. Die Mannen wissen was Rock Musik braucht und wie man sie zu spielen hat. Kernig, melodisch, eingängig und zum Fuss wippen animierend. 7 Punkte.

 

Tracklist:

 

Remember When (A Piece Of Contemporary History)

 

Raise Your Voice

 

The Stories We Tell

 

Fairytales Of Childhood Days

 

Ashes Over Waters

 

Trieal And Tribulation

 

The Best For Last

 

Deal With The Devil

 

Stupidity

 

Appearance And Reality

 

Desire And Love

 

We Are Bizare

 

 

Brutal Sludge Metal

 

 

 

PHILIP H.ANSELMO&THE ILLEGALS

 

„Choosing Mental Illness As A Virtue“ / 10 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.facebook.com/Philipillegals

 

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Der Vocalist und Namensgeber der Band ist ja jedem Metal Fan hinlänglich bekannt. Mit Pantera hat er Geschichte geschrieben. In der letzten Zeit ist er auch durch unbedachte Handlungen in die Kritik geraten. Phil ist ähnlich wie die Musik auf dem vorliegenden Tonträger. Wild und unberechenbar aber Wuchtig. Es rattert und knattert gnadenlos aus den Speakern. Der Wumms der zu Beginn etwas fehlt wird in der zweiten Hälfte des Drehers ordentlich dazu gepackt. Die Songstrukturen sind meist recht wirr und wild durcheinander. Verzerrt hauen die Musiker wild und deftig durch die 10 Songs. Ein Gemetzel welches von Phils Gebrüll und Gegrowle zusätzlich gepuscht wird. Sie wissen wie man ordentlich Lärm macht. Ich finde ein paar Strukturen könnten nicht schaden ansonsten haut’s gut rein. 6 Punkte.

 

Tracklist :

 

Little Fucking Heroes

 

Utopian

 

Choosing Mental Illness

 

The Ignorant Point

 

Individual

 

Delinquent

 

Photographic Taunts

 

Finger Me

 

Invalid Colubrine Frauds

 

Mixed Lunatic Results

 

 

Death Doom

 

 

 

HOODED MENACE

 

„Ossuarium Silhouettes Unhallowed“ / 6 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.facebook.com/hoodedMenace

 

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Nach gut 10 Jahren Existenz der finnischen Doomster steht Album Nummer 5 in den Startlöchern. Die Musiker finden, wie schon bei den vorherigen Outputs, eine sehr gute Balance zwischen den wirklich harschen Metal Klängen und melancholischer Schwere die wuchtig reinhaut. Sehr zähflüssige Sounds werden durch schöne, saubere Läufe und Solis ergänzt. Klares Spiel meets heftige Riffs. Das ist  Doom welcher trotz benötigter Trägheit es schafft einem zu packen. Wuchtig, hart und schwer. 8 Punkte.

 

Tracklist:

 

Sempiternal Grotesqueries

 

In Eerie Deliverance

 

Cathedral Of Labyrinthine Darkness

 

Cascade Of Ashes

 

Charnel Reflections

 

Black Moss

 

 

Death Metal

 

 

 

BLEEDING GODS

 

„Dodekathlon“ / 12 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.bleedinggods.net

 

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Die Niederländische Todesblei Formation hat ihr nächstes vernichtendes Geschoss bereit um es durch die Lauschlappen der Anhänger zu schiessen. Sie agieren mit viel Flexibilität und bieten von schweren ruhigen Parts über gute Läufe und Solis bis hin zu vernichtendem Massaker alles was das Herz begehrt. Sphärische Spielereien werden von mächtigen Soundwänden abgelöst. Die nötige Prise Symphonic ist auch allgegenwärtig. Die Vocals würde ich mehr ins growlige legen aber sie passen trotzdem bestens in die Musik rein. Ein amtliches, flexibles Brett der Marke Death Metal aus den Niederlanden. 8.5 Punkte.

 

Tracklist:

 

Bloodguilt

 

Multiple Decapitation

 

Beloved By Artemis

 

From Feast To Beast

 

Inhuman Humilitation

 

Birds Of HAte

 

Saviour Of Crete

 

Tyrannical Blood

 

Seeds Of Distrust

 

Tripled Anger

 

Hera’s Orchard

 

Hound Of Hell

 

 

 

 

Rock

 

 

 

CORROSION OF CONFORMITY

 

„No Cross No Crown“ / 14 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.coc.com

 

 

 

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Das erste tonträgertechnische Lebenszeichen der Formation seit 2005 ist endlich fertig eingetütet und kann aus dem Presswerk abgeholt werden. Die Musiker führen den Weg konsequent weiter. Einige Tracks auf dem neuen Album könnten auch auf den letzten Alben vertreten gewesen sein. Musikalisch geht’s recht verzerrt und düster los. Etwas wirre Strukturen die auch gerne Mal abgehakt daher kommen. Das hat zur Folge dass der Flow komplett fehlt in den Stücken. Garage Rock meets psychedelic Metal der recht melancholisch klingt. Spielerisch sind die Musiker gut aufgestellt mir fehlt einfach das eingängige Element. Die Fans werden sicher ihren Spass haben mich kann das Album leider nicht wirklich überzeugen. 5 Punkte.  

 

Tracklist :

 

Novus Deus

 

The Luddite

 

Cast The First Stone

 

No Cross

 

Wolf Named Crow

 

Little Man

 

Matre’s Diem

 

Forgive Me

 

Nothing Left To Say

 

Sacred Isolation

 

Old Disaster

 

E.L.M.

 

No Cross No Crown

 

 A Quest To Believe (A Call To The Void)

 

 

Suicidal Metal

 

 

 

SHINING

 

„X-Varg Utan Flock“ / 6 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.shiningasylum.com

 

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Niklas Kvarforth war etwas müde vom Metal und hat den Stil seiner legendären Combo vor Jahren bereits verändert und dadurch etwas ganz besonderes geschaffen. Auch auf dem vorliegenden Tonträger bietet er ein riesen Spektrum an dunklen Klängen die technisch natürlich in der Upper Class zuhause sind. Seien es ganz ruhige Momente welche eine gute Portion Melodie in sich tragen oder harsche Schwarztod Sounds die einem die Birne abschrauben. Alles mit gutem Wumms. Auch das Klavier kommt zum Einsatz und bietet perfekte Instrumental Düsternis. Die Vocals bieten von clean über röcheln bis hin zu harten Growls eine grosse Bandbreite. Abwechslung wird von Niklas gross geschrieben er vereint die verschiedenen Facetten locker zu einem grossen Ganzen. Jederzeit recht speziell aber auch hin und wieder etwas sperrig dennoch mag auch dieses Werk ein weiteres Mal zu begeistern und zeigt das die Schweden zur obersten Liga des Metals der dunkleren Art gehören. 9 Punkte.

 

Tracklist:

 

Svart Ostoppbar Eld

 

Gyllene Portarnas Bro

 

Jag Är Din Fiende

 

Han Som Lurar Inom

 

Tolvtusenfyrtioett

 

Mot Aokigahara

 

 

Icelandic Independent

 

 

 

ARSTIDIR

 

„Hvel (2015)“ / 12 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.aristidir.com

 

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Die Isländer haben ihren dritten Dreher in die Startposition gebracht. Auch da gehen sie ihren Weg konsequent weiter. Die Songs sind akustisch gehalten und sehr ruhig mit schönen Melodien die wohltuend durch die Lauschlappen fliessen. Das ist der perfekte Soundtrack für einen Relax oder Chill Tag. Mit perfekten Harmonien die viel Romantik bieten. Auch Streicherparts werden nicht vergessen. Das Album ist wirklich in sich geschlossen und stimmig arrangiert. Einfach wirklich für die ruhigen Momente im Leben optimal geeignet. 8.5 Punkte.

 

Tracklist:

 

Himinhvel

 

Things You Said

 

Someone Who Cares

 

Moonlight

 

Vetur Ao Vori

 

Friopaegingin

 

Ro

 

Cannon

 

Silfurskin

 

Shine

 

You Again

 

Unfold

 

 

Ambient Doom Rock

 

 

 

SINISTRO

 

„Sangue Cassia“ / 8 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.sinistroband.com

 

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Die aus dem Land des amtierenden Fussball Europameisters stammende Gruppe geht recht ruhig zur Sache. Album Nummer 4 ist extrem gechillt. Mal melancholisch dann wieder eher düster erotisch aber leider eher einschläfernd. Die Sounds sind sehr stimmig und harmonisch. Die klare Stimme von Patricia gibt den Kompositionen einen wirklich schönen Touch der einem schwelgen lässt. Langgezogene Klänge mit paar verzerrten Akkorden, die lassen etwas Power in die Tracks reinfliessen,  versehen ergeben dunkle, romantische Sounds die sich zum Relaxen eignen. 6,5 Punkte.

 

Tracklist :

 

Cosmos Contrôle

 

Lotus

 

Pétalas

 

Vento Sul

 

Abismo

 

Nuvem

 

Gardénia

 

Cravo Carne

 

 

Stoner Metal

 

 

 

HYBORIAN

 

„Hyborian Vol. I (2017)“ / 6 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.facebook.com/hyborianRock

 

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Aus der eher vom Jazz her bekannten US Stadt Kansas City (Missouri) kommt die Formation her. Ihr Debüt Album konnte sogleich in der Stoner Szene für Aufruhr sorgen. Ganz im Retro Stoner Metal zuhause hauen sie einem sägende Riffs mit viel Wucht durch die Gehörgänge. Die Vocals sind mir hin und wieder etwas zu gepresst aber passen ins Gesamtbild des Sounds der Band. Mit der Zeit werden die 6 Songs einfach etwas eintönig und sich weiderholend aber das ist vielleicht nur mein Empfinden. Im Grossen und Gesamten sind die 6 Kompositionen sehr wuchtig und werden sicher den Freunden des Stoner Sounds zu Gefallen wissen. 6 Punkte.

 

Tracklist:

 

As Above, So Below

 

Maelstrom

 

Blood For Blood

 

Dead Lies Dreaming

 

Ajna

 

Dross

 

 

Metal

 

 

 

RESISTANCE

 

„New Horizons“ / 11 Tracks

 

www.resistance-band.de

 

 

 

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Die Bruchsaler Combo brachte am 27.1.17 ihr neuestes Werk auf den Markt. Sie zocken soliden Rock mit einer Prise Metal und einigen Core Einflüssen. Fettes Riffing schneidet flott durch die Gehörgänge. Dazu wird kraftvoll der Unterboden zementiert. Die meist im Mid Tempo gehaltenen Songs bieten trotz Härte auch gute Melodien. Die Vocals gehen von cleanem Gesang bis hin zu Growls und Geschrei. Im Grossen und Ganzen ist der Sound wirklich gut und weiss zu überzeugen. Ein paar Prisen Eingängigkeit fände ich würden den Tracks gut zu Gesicht stehen aber sie wissen schon zu überzeugen und mörteln solid und gekonnt durch die 11 Songs. 7 Punkte.

 

 

No Way Out

 

 

 

Burn the Bridges

 

 

 

Ashes to Ash

 

 

 

Underneath My Skin

 

 

 

Suffocating Words

 

 

 

All or Nothing

 

 

 

Stay

 

 

 

When You Fall

 

 

 

New Horizons

 

 

 

Not Right Runnin'

 

 

 

Broken Glass

   

 

 

 

 

Extreme Prog Metal

 

 

 

ALKALOID

 

„The Malkuth Grimoire (2015)“ / 9 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.alkaloid-band.com

 

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Dieser Act ist eine Kollaboration von Freunden die allesamt erfolgreiche Karrieren im Extreme Mucke Sektor in ihren Büchern stehen haben. Am Schlagzeug sitzt Hannes Grossmann (Obscura, Necrophagist,Blotted Science), Morean (Dark Fortress,Noneuclid) bedient die Gitarre und steht hinter dem Mikro, Christian Muenzner (Obscura, Necrophagist,Spawn Of Possession) ist an der zweiten Gitarre, Danny Tunker (Aborted,God Dethroned) macht dann mit dem letzten 6 Saiten Instrument in der Abteilung den Sack zu und Linus Klausenitzer (Obscura) mauert dann noch mit dem Tieftöner den Unterboden. 2015 haben die Musiker ihr Debüt Album in Eigenregie auf den Markt gebracht, Nachdem sie bei Season Of Mist unterzeichnet haben kommt das Werk neu unters Volk und kann eine grössere Anzahl Musikfreunde erreichen. Was anhand des Werdegangs der Musiker sofort klar wird ist die Tatsache dass die Mucke viele Facetten zu bieten hat. Technisch topfit agieren die Jungs mit viel Wucht, heftigem Riffing geilen Läufen welche mit Melodie zu glänzen wissen und solidem Unterboden. Die Tracks wirken recht sperrig und sind verschachtelt aber wissen durch das rockige Element zu überzeugen. Die Vocals fangen bei cleanen Parts an und gehen bis hin zu heftigen Growls. Ein wirklich interessantes abwechslungsreiches Stück Hartwurzel Musik. 8.5 Punkte.

 

Tracklist:

 

Carbon Phrases

 

From A Hadron Machinist

 

Cthulhu

 

Alter Magnitudes

 

Orgonism

 

Dyson Sphere

 

The Malkuth Grimoire

 

C-Value Enigma

 

Funeral For A Continent

 

 

 

 

Art Rock

 

 

 

MARK DEUTROM

 

„The Silent Treatment (2000)“ / 16 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.markdeutrom.com

 

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Mark ist ein wahrer Tausendsassa. Er agiert als Gitarrist, Komponist, Produzent und Songschreiber. Mit THE MELVINS durfte er deren goldene Zeiten miterleben von 1993 bis 1998. Neben seiner Arbeit für andere Acts hat er im Jahre 2000 sein Debüt Solo Album veröffentlicht. Darauf war er wirklich für alles selbst verantwortlich bis auf das Drum welches von Johnny Evans eingetrommelt wurde. 2018 soll sein Zweitwerk das Licht der Musikwelt erblicken. Schauen wir aber das 2000er Album mal an. Das ist unheimlich träg und schräg eingespielt. Es ist zweifelslos klar das Mark sehr viele Ideen in sich trägt aber ob man die alle zusammen auf einen Tonträger oder sogar in ein Stück bringen muss wage ich zu bezweifeln. Vielfach agiert er sehr Monoton/Eintönig und mit viel Synthie Einspielern. Ein wirklich abgedrehtes Stück Musik wird da geboten. Sanfte Melodien paaren sich da mit leichten Industrial Elementen aber alles im ruhigen Bereich was die Gefahr birgt das einem die eine Gesichtshälfte einschläft. Man muss schon recht hart im Nehmen sein und auf abgedrehtes, wirres Zeug stehen das man an der Scheibe seinen Spass haben kann. 2 Punkte.

 

Tracklist:

 

Toshiro Mifune
The Hobnail Paisley
El Morocco
One Thousand Delights
Chihuahua
Coffinmaker's Compl
aint
Fat Hamlet
The Hottentot Venus
Borehole
Your Necklace
Revelator
A Catastrophe
Honey Drop
Gateau d'Amour
Van Diemen's Land
Candlelight and Wisteria
(5:41)

 

 

Hard Rock

 

 

 

SHEZOO

 

„Agony Of Doubt“ / 10 Tracks

 

Fastball Music

 

www.shezoo.ch

 

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Vor 11 Jahren startete die Formation als All Girl Band. Mittlerweile ist Frontfrau Natacha die letzte verbliebene vom weiblichen Geschlecht. International ist die Truppe nach wie vor noch. Natacha kommt ursprünglich aus den Niederlanden, ihr Gefährte in den letzten Jahren Micha ist aus Deutschland und die Rythmusbastion kommt aus hiesigen Landen. Auf dem neuen Album haben sie ihre Wurzeln keineswegs aus den Augen verloren. Traditioneller Hard Rock der alten Schule. Mit ordentlich Punch und solidem Gitarrenspiel welches mit flottem Riffing und rassigen Solis zu überzeugen weiss. Dazu kommt die charismatische Stimme von Natacha. Die Songs dürften noch eine Prise Ohrwurm mehr haben aber nach 2-3 Durchläufen hauen die Tracks richtig flott in die Lauschlappen rein und wissen zu überzeugen. Ein wirklich solides Hard Rock Werk welches packt und verwöhnt. 9 Punkte.

 

Tracklist:

 

Agony Of Doubt

 

To You

 

No Way Back

 

Losing Control

 

Mirror

 

His Heart Is Metal

 

Cradle The Dead

 

Living Dead Strangers

 

Crimson Rain

 

The Key

 

 

 

 

Power Metal

 

 

 

ALMANAC
„Kingslayer“
/ 10 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.almanac.band

 

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Die Formation um ex RAGE Klampfer Victor Smolski hat nach knapp 12 Monaten ihr nächstes Werk geschrieben und auf Silberling gepresst. Das es von der Sound Qualität und dem handwerklichen Geschick nichts zu meckern gibt ist jedem klar bei den gestandenen Musikern die sich bei ALMANAC vereinen. Mit 3 Vocal Akrobaten in den Reihen (2x Männlich, 1x Weiblich) ist auch der Gesang recht vielfältig gehalten. Instrumental gibt’s gewohnte Power Metal Kost mit fettem Riffing und leidenschaftlichen Frickel/Soli Parts. Aber auch der Unterboden wird amtlich gezimmert und das Drum jagt die Songs schon mal gerne nach vorne. Alles sehr solide eingespielt mit guten Melodien die den benötigten Bombast in sich tragen. Die Kompositionen gehen praktisch allesamt sehr gut in die Ohrmuscheln und lösen dort Wohlgefallen aus. Ein Power Stahl Tonträger von hoher Qualität ist hier eingespielt worden. 9 Punkte.

 

Tracklist:

 

Regicide

 

Children Of The Sacred Path

 

Guilty As Charged

 

Hail To The King

 

Losing My Mind

 

Kingslayer

 

Kingdom Of The Blind

 

Headstrong

 

Last Farewell

 

Red Flag

 

 

 

 

Punk

 

 

 

BETONTOD

 

„1000xLive“ / 23 Tracks

 

Arising Empire

 

www.betontod.de

 

 

Der Titel ihres neuen Doppel Tonträger (auch als DVD/BluRay erhältlich) ist selbstredend. Die Punker zockten am 17.12.16 ihr 1000tes und zugleich grösstes Konzert in der Mitsubishi Electric Hall zu Düsseldorf. 3500 Fans waren zugegen um mit den Musiker eine solide Punkrock Party  zu feiern. Die Stimmung in der Halle wurde bestens eingefangen und so macht das Album super Spass beim Hören. Betontod hatten an besagten Abend eine fette Setlist am Start und zeigten sich bester Laune. Eine Live Doublette die wirklich Laune macht abzufeiern. Da freut man sich auf die nächsten Tausend Gigs und die folgenden Tonträger. 9 Punkte.

 

Tracklist:

 

Intro

 

Keine Popsongs!

 

Fluegel aus Stahl

 

Kuess mich

 

Nacht im Ghetto

 

Generation X

 

Alles

 

Schwarzes Blut

 

Feuer frei

 

Nebel

 

7 Schuss

 

Mein letzter Tag

 

Freiheit in Ketten

 

Kinder des Zorns

 

Dagegenstehen

 

Ihr koennt mich

 

Halt mich

 

Traum von Freiheit

 

Glueck auf

 

Ich nehme dich mit

 

Freunde

 

Viva Punk!

 

Im Himmel

 

 

 

 

Punk

 

 

 

THE ADICTS

 

„And It Was So!“ / 12 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.facebook.com/theadicts

 

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Die Clockwork Punks um Frontmann Mokey sind seit gut 4 Dekaden mit dabei. In diesem November kommt dann endlich das von den Fans langersehnte neue Album auf den Markt. Musikalisch folgen sie ihrer Linie und bieten simpel gestrickter Old School Punk Rock der durchaus Laune macht gerade mit seinen mehrstimmigen Refrains lädt er zum Feiern und Mitsingen ein. Die Gute Laune kommt einem ins Gemüt. Was den 12 Kompositionen einfach fehlt ist der Punch und das rotzige Punk Element. Mir sind die Stücke einfach zu seicht und glattpoliert. Wenn sie auch im gesetzteren Alter noch eine Schippe Power in das Songwriting einfügen würden dann wären das 12 fette Punk Rock Knaller aber so bleibt es ein zweischneidiges Schwert. Einerseits sind sie Kult andererseits verlieren sie wohl den Spirit und Flair etwas. 6 Punkte.

 

Tracklist:

 

Picture The Scene

 

Fucked Up World

 

Talking Shit

 

If You Want It

 

Gospel According To Me

 

Gimme Something To Do

 

Love Sick Baby

 

And It Was So

 

Deja Vu

 

I Owe You

 

Wanna Be

 

You’ll Be The Death Of Me

 

 

 

 

Black Metal

 

 

 

RIMFROST

 

„A Clash Under The Northern Wind“ / 1 Track Single

 

Non Serviam Records

 

www.rimfrostoffical.com