Tech Death Metal

 

 

 

VIRVUM

 

„Illuminance“ / 8 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.virvum.com

 

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Die Musiker der Schweizer Tech Death Metal Band sind schon seit der Kindheit befreundet und haben im Jahre 2016 ihr erstes Album auf den Markt gebracht. Das haben natürlich, wie leider oft, nur Insider richtig mitgekriegt. Durch ihren Deal mit Season Of Mist können sie das Album jetzt der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Bryan (Vocals), Nic (Git.), Tobias (Git.) und Diego (Drum) holen vom ersten Akkord an den Frickel und Shred Hammer hervor. Es geht ohne zu zögern wuchtig wie Bolle los. Tiefste Growls im Mix mit den wirklich fetten Riffs, pfeilschnellen Solis und genialen Läufen plus dem treibenden Drum welches von unheimlich rasant bis zu drückend schwer alles zu bieten hat ergibt einen fetten Sound der einem packt. Viele Facetten welche auch mal ganz ruhig und melodisch beinhalten machen den Silberling zu einer runden Sache im wahrsten Sinn des Wortes. Wer auf technisch top fitten Death Metal steht der einem die Rübe ordentlich zu Recht dreht der sollte den Helvetiern unbedingt zuhören. 9 Punkte.

 

Tracklist :

 

The Cypher Supreme

 

Earthwork

 

Illuminance

 

Ad Rigorem

 

Tentacles Of The Sun

 

Elemental Shift

 

I : A New Journey Awaits

 

II : A Final Warming Shine : Ascension And Trespassing

 

 

 

 

Gothik Rock

 

 

 

THE CASCADES

 

„Diamonds And Rust“ / DCD 28 Tracks

 

Echozone

 

www.thecascades.de

 

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Die Formation ist eigentlich schon seit 1988 aktiv, wobei aktiv relativ ist, nach 3 Alben stieg 2006 Sänger und Bandgründer Markus Wild aus. Eine weitere Scheibe folgte noch aber danach wurde es still um die Band. Jetzt sind sie wieder erstarkt und wollen mit ihrer neuen Doublette allen zeigen was sie in 3 Dekaden so zusammengeschustert haben. Die Alben wurden mit 2 brandneuen Tracks, unveröffentlichten Songs und Demo Versionen plus einer Werksschau ihrer besten Titel gefüllt. Somit kriegt jeder Freund des Gothik Pop Rocks einen guten Überblick. Mit Synthies sehr gut bediente Mucke mit Düster Faktor. Eine Mischung aus Sisters Of Mercy, Depeche Mode und den 69 Eyes finde ich. Mal in Deutsch und Mal in Englisch werden die Lyrics unters Volk gebracht. Wer auf eher ruhigeren Gothik Pop Rock steht sollte dringendst bei den Jungs reinhören. 7 Punkte.

 

Tracklist :

 

CD 1

 

Wenn Der Regen Kommt

 

Phase 4 (Demo Version)

 

Handful OF Fear

 

Mercury

 

Babylon

 

Page One

 

Ultrasonic

 

Hexeneinmaleins

 

Sea Of Love

 

Ground Zero

 

Revolution Come

 

Wie Auch Immer

 

Engelland

 

Everyday

 

CD2

 

Tapping Me (Demo Version)

 

Flowers In Ashes (Demo Version)

 

Underworld (Demo Version)

 

Eye Of Tomorrow

 

Pop Song

 

Fire Is Burning

 

Justice For A While

 

Down

 

Private Salve

 

Follow me

 

Why Should I Pray

 

Time Train

 

The Spider

 

Standing Out The Rain

 

 

 

 

Death Metal

 

 

 

SAVAGE ANNIHILATION

 

„Quand S’Abaisse La Croix Du Blasphème“ / 6 Tracks

 

Xenokorp (Season Of Mist)

 

www.facebook.com/savageannihilation

 

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Die Jungs sind nicht gerade die schnellsten wenn es um Long Player geht. Nach 15 Jahren Bandgeschichte haben sie jetzt erst ihr 2. Album eingetütet. Textlich folgen sie erneut einem Konzept welches kein gutes Weltbild zeichnet. Man merkt dass die Hoffnung in der Welt stirbt. Das Ganze wird auf Französisch gegrowlt. Musikalisch untermauern sie ihr düsteres Weltbild recht deftig und mit gehörig Old School Charme. Sie mörteln derbst durch die Gehörmuscheln. Die Gitarren bieten sehr zerhackte Riffs aber sonst recht solid. Das Drum rattert unerbittlich mit Volldampf voraus. Alles leider mit recht dumpfem, Old School, Klang was etwas schade ist. Denn im Grossen und Ganzen ist es ein amtliches Todesblei Brett der alten Schule welches einem mitreisst. 7 Punkte.

 

Tracklist :

 

Dévorante Dégénérescence Antropophage

 

Par-Delà Les Dunes De Cadavres

 

Quand S’Abaisse La Croix Du Blasphème

 

Organe après Organe

 

Hyrreit

 

Le Tombeau De L’Atrocité

 

 

 

 

Metal

 

 

 

PANZER

 

„The Fatal Command“ / 11 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.facebook.com/thegermanpanzer

 

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Die Band entstand im helvetischen Pratteln, besser gesagt im Z7. Schlagzeuger Stefan Schwarzmann unterhielt sich mit dem Cheffe Norbert über seine Idee. Der fand das klasse und schlug ihm vor Herman Frank (Accept) in die Band zu holen. Als Sänger wurde Schmier (Destruction) ins Boot geholt. Nach dem ersten Tonträger 2015 mussten sie sich in The German Panzer umbenennen. Herman Frank verliess die Band noch vor der zweiten Scheibe und somit waren die beiden Musiker auf der Suche nach einer Person welche die 6 Saiten zu bedienen wusste. Sie wurden gleich doppelt fündig. Zum einen stieg Produzent und Musiker VO Pulver (Gurd, Poltergeist) beim Duo ein und zum zweiten liess sich Pontus Norgren (Hammerfall) nicht lange bitten. Neu gestärkt konnte die Geschichte weitergehen. Durch die internationale Zusammenstellung der Band taufte man sich erneut um in PÄNZER. Soviel zur Vorgeschichte. Musikalisch gibt’s mächtig satt und solid eins auf die Lauscher. Der Thrash aus Schmiers Ecke und der Teutonenstahl der Marke ACCEPT wird zu einem satten EINS verarbeitet. Flott treibender Unterboden dazu rassige Solis und schnittige Riffs alles was das Metaller Herz begehrt. Die melodischen und doch bissigen Vocals geben  noch das Tüpfelchen aufs i. Die Songs eignen sich bestens um die Matten fliegen zu lassen und mit den Füssen zu wippen. Stampfender Heavy Metal von Traditionell bis Thrashig. 9 Punkte.  

 

Tracklist:

 

Satan’s Hollow

 

Fatal Command

 

We Can Not Be Silenced

 

I’ll Bring You The Night

 

Scorn And Hate

 

Afflicted

 

Skullbreaker

 

Bleeding Allies

 

The Decline (And The Downfall)

 

Mistaken

 

Promised Land

 

 

 

 

Black/Death Metal

 

 

 

STAHLSARG

 

„Mechanisms Of Misanthropy“ / 10 Tracks

 

Non Serviam Records

 

www.stahlsargofficial.com

 

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Was für ein Name für eine amtliche Schwarzwurzel Combo. Das passt wie Arsch auf Eimer. Der UK Black Death Vierer hat seine neues  Album (Nummer 2 ) aus der Höllenschmiede geholt und lässt  es auf die geneigte Hörerschaft los. Die Jungs verstehen es wuchtige und brutal schwere Sounds zu kreieren welche aber auch von Atmosphäre hin zu brutalem Tempo einiges zu bieten haben. Es groovt öfters heftig durch die Lauschlappen. EISSTURM (der Mann am Mikro) geifert, keift und growlt als ginge es darum die Stimmbänder möglichst bald zur Hölle zu schicken. KRIEG (Git.), EISENFAUST (Drum) und DESTRUCTION (Bass) bieten ihm den Unterboden und hauen ihre Mucke mit viel Flexibilität raus. Feinster Schwarztod der einem packt und mit voller Wucht umhaut. 10 Punkte.

 

Tracklist :

 

Raise The Dead

 

Das Fallbeil

 

Blonde Poison

 

Pharmaceutical Frontline

 

Far Beyond The Dragons Teeth

 

Burn And Destroy

 

Hope Lies Frozen

 

A Will To Endure

 

Aerial Night Terrorists

 

In The Lungs Of The Earth

 

 

 

 

Death Metal

 

 

 

ALTARAGE

 

„Endinghent“ / 8 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.altarage.com

 

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Im Jahre 2015 kam das erste Demo auf den Markt, welches im Underground seine Freunde fand. Ein Jahr später war es Zeit den ersten Full Length Dreher auf den Markt zu schmeissen. Jetzt steht Output Nummer 3 zum Verzehr an. Die Jungs sind voll und ganz im Underground zuhause. Ab dem ersten Ton an gibt’s dumpfen Sound der näher beim Lärm als bei der Musik ist. Es rattert und knattert sehr monoton und ohne jegliche Power aus den Lautsprechern. Eintöniges Geschredder und kraftloses Drumming werden hie und da von ganz wenigen Growls unterstützt. Viel Lärm um nichts und meiner Meinung nach schade um die Zeit. 2 Punkte.

 

Tracklist:

 

Incessant Magma

 

Spearheaderon

 

Cataclysmic Triada

 

Fold Eksis

 

Rift

 

Orb Terrax

 

Weighteer

 

Barrier

 

 

 

 

Black Metal

 

 

 

CRADLE OF FILTH

 

„Cryptoriana – The Seductiveness Of Decay“ / 8 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.cradleoffilth.com

 

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Am 22.9.17 wird das neue Biest von Danii Filth und seiner unholy Horde auf die Menschheit losgelassen. Thematisch verarbeitet der Meister das Viktorianische Zeitalter welches sich öfters mit dem Übernatürlichen beschäftigte. Das neue Silberteil ist für mich eins der stärksten Alben der britischen Black Metal Institution. Die Mischung aus wildem, kalten und sehr bösen Black Metal und den mitreissenden Melodieführungen welche öfters mal recht pompös und mächtig in die Lauscher knallen ist einfach gelungen und sehr Abwechslungsreich. Die Tracks bringen es alle auf recht lange Spielzeiten aber die Langeweile tritt wirklich nie ein. Danii geifert, keift wieder in den höchsten Lagen um dann ohne zu zögern in raue, tiefe Vocals zu verfallen. Mich erinnert er seit jeher sehr an KING DIAMOND was seinen Sangesstil betrifft.  Das symphonische Element ist natürlich auch immer präsent. Die Songstrukturen erinnern sehr oft an eine Theater Aufführung. Die Höllen Tore wurden mal wieder weit geöffnet um die englische Horde rauszulassen. Ein wahrhaft mitreissendes Werk voller Schwärze, in verschiedenen Färbungen, Kälte und Düsternis aber mit unheimlicher Kraft. 10 Punkte.

 

Tracklist:

 

Exquisite Torments Await

 

Heartbreak And Seance

 

Achingly Beautiful

 

Wester Vespertine

 

The Seductiveness Of Decay

 

Vengeful Spirit

 

You Will Know The Lion By His Claw

 

Death And The Maiden

 

 

 

 

Death Metal

 

 

 

BELPHEGOR

 

„Totenritual“ / 9 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.belphegor.at

 

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Die Österreichischen (Black) Death Metaller bitten mit ihrem 11ten Album zum Totenritual. Musikalisch bleiben sie, zum Glück der Fans, ihrer Linie treu. Brutal fräsende Gitarrenarbeit ein Schlagzeug welches von Maschinengewehrsalven bis hin zu wuchtigen Beats alles untermauert und Helmut der sich die Stimmbänder blutig keift und growlt. Sex, Tod und Teufel in Musik verpackt. Wuchtig und mit der nötigen Portion Rohheit versehen. Eine brutale Vernichtung was die Mannen in 9 Kompositionen zu bieten haben. Ein Hassbrocken der mit guten Variationen aufwartet. Apokalyptischer Black Death Metal der Up Tempo genauso zelebriert wie wuchtige Momente. 9 Punkte.

 

Tracklist:

 

Baphomet

 

The Devil’s son

 

Swinefever-Regent Of Pigs

 

Apophis-Black Dragon

 

Totenkult-Exegesis Of Deterioration

 

Totenbeschwörer

 

Spell Of Reflection

 

Embracing A Star

 

Totenritual

 

 

Progressive Metal

 

 

 

THRESHOLD

 

„Legends Of The Shires“ / 14 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.thresh.net

 

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Die Formation ist schon seit Ende der 80er Jahre aktiv am Musizieren. In diesem Jahr haben sie sich erneut von Sänger Damien Wilson getrennt. Ihr neues Werk ist mal wieder ein progressives Stück Metal geworden welches voll zu überzeugen weiss. Melodisch sehr eingängig, äusserst verspielt und mit vielen Facetten ausgezeichnet. Mal mit viel Power und ordentlichem Riffing ausgestattet verfallen die Songs ohne Unterbruch in ruhige melodische Gefilde. Technisch sind die Mannen auf absolutem Top Niveau und bieten gerade durch das und dem ausgeklügelten Songwriting sehr viel Abwechslung. Das Keyboard ist ein grosser Bestandteil der Musik und fügt sich perfekt in die Axtarbeit ein. Die vielfältigen 14 Tracks laden zum Schwelgen und geniessen ein. Durch den Ohrwurmcharakter in gewissen Momenten wird das Ganze dann richtig eingängig. Die Musiker sind auch gleich auf Platz 13 in den deutschen Albumcharts eingestiegen. Was zusätzlich zeigt dass ihre Musik perfekt ausbalanciert ist und viele Anhänger auf der Haben Seite hat. Es ist für jeden was dabei. Harte Power Momente, feinste melodische Elemente und verspielte Läufe und Sequenzen. 10 Punkte.

 

Tracklist:

 

The Shire (Part 1)

 

Small Dark Lines

 

The Man Who Saw Through Time

 

Trust The Process
Stars An
d Satellites

 

On The Edge

 

The Shire (Part 2)

 

Snowblind

 

Subliminal Freeways

 

State Of Independance

 

Superior Machine

 

The Shire (Part 3)

 

Lost In Translation

 

Swallowed

 

 

 

 

Punk

 

 

 

PETER AND THE TEST TUBE BABIES

 

„That Shallot“ / 14 Tracks

 

Arising Empire

 

www.peterandthetesttubebabies.co.uk

 

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Der Start dieser Formation greift auf das Jahr 1978 zurück. Im englischen PEACEHAVEN gründete sich die Band. Auf ihrem neuen Album, seit 2006 das erste Lebenszeichen, gehen sie musikalisch den Ur Weg weiter. Old School British Punk. Mit dem Flair und Charme von englischen Arbeiterstädten. Dirty und flott nach vorne das es auch heute noch den Pogopit anheizen wird. Die Refrains schön mehrstimmig gehalten und zum Mitsingen geeignet. Relativ simple Tracks, so muss Punk auch heute noch, aber dafür mit viel guter Laune. Die Scheibe bietet keine sensationellen Highlights aber als Gesamtes macht es durchaus Laune und bringt einem locker zurück in die eigene „Punk“ Vergangenheit. 6 Punkte.

 

Tracklist:

 

In Yer Face

 

CU Next Friday

 

None Of Your Fucking Business

 

Wrong

 

Silicone Beer Gut

 

Youth Of Today

 

Say What You Want

 

Tramp Killer

 

When Girlfriends Attack

 

What Next

 

Crap Californian Punk Band

 

Honesty

 

17 Red

 

Pissedenstein

 

 

Thrash Metall

 

 

 

TANKARD

 

„Schwarz-Weiss Wie Schnee“ / 6 Tracks

 

Nuklear Blast

 

www.tankard.info

 

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Das die Alcothrasher von TANKARD glühende Anhänger der Eintracht Frankfurt sind ist ja hinlänglich bekannt. Sie haben die Hymne des Klubs auf CD gebrannt. Selbige durften sie beim Pokalfinale in Berlin gegen Dortmund im Stadion Live präsentieren. Für die Neuauflage, die 1999er Version ist auf der EP auch enthalten, haben sie sich prominente Unterstützung ins Studio geholt. Das wären Ande (Mundstuhl), Henni Nachtshein (Badesalz) und Schlagerbarde Roy Hammer welche mit ihren Goldkehlchen den Refrain verstärkten. Die beiden Fan Songs sind simpler Fussballstadion Sound der bestens funktioniert. Der Spassfaktor ist hoch wie er beim Fussball auch sein soll. Nebst den 2 Versionen des Titeltracks und dem Song FORZA SGE haben die Thrasher die Titeltracks ihrer letzten Alben ONE FOOT IN THE GRAVE und A GIRL CALLED CERVEZA auf den Silberling gepackt. Das Finale macht dann die Live Version ihres Kult Songs (Empty) TANKARD. Die EP ist eine gelungene Spasspackung welcher vor allem für die Anhänger der Eintracht zu empfehlen ist. 6 Punkte.

 

Track List:

 

Schwarz-Weiss Wie Schnee (2017)

 

Forza SGE

 

Schwarz-Weiss Wie Schnee (1999)

 

One Foot In The Grave

 

A Girl Called Cerveza

 

(Empty) Tankard (Live)

 

 

Black Metal

 

 

 

DRUDKH/PAYSAGE D’HIVER

 

„Somewhere Sadness Wanders/Schnee (IV)“ / 3 Track Split

 

Season Of Mist

 

www.facebbok.com/drudkh.official

 

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Die ukrainische Black Metal Formation welche schon eine gefestigten Underground Status vermelden kann legt mit einer weiteren Split EP nach. Eine Split EP mit 3 Songs aber Albumlänge (40Min.)2 Tracks sind von Mastermind Roman Sayenko (DRUDKH) eingespielt worden. Ihnen liegen Texte seines landsmännischen Poeten YEVHEN PLUZHNYK (1898-1936) welcher in einem Gulag der Stalin Regierung starb und MAIK YOHANSEN (1895-1937) welcher für die Worte in THE NIGHT WALKS TOWARDS HER THRONE verantwortlich ist. Er starb durch russische Kugeln. Soweit zum Background der 2 Tracks. Musikalisch gibt es gewohntes Futter aus der Ukraine. Böser, kalter und pechschwarzer Black Metal der wie ein flirrender Orkan aus den Speakern ballert. Ohne jegliche Gnade fegt die Musik in die Lauschlappen. Hin und wieder ein paar sphärische Einsprengsel die dann sehr ruhig und beklemmend auftreten. Zwei wirklich gute wenn doch etwas lange Songs. Den letzten, zugleich längsten Track (20 Min.) muss dem Konto des schweizerischen Black Metal Projekt PAYSAGE D’HIVER gutgeschrieben werden. Nach einem etwa 3 minütigen Windspiel mit einzelnen Akustik Klampfen Akkorde geht’s dann wild und knatternd drauflos. Schmerzverzerrte Schreie im Hintergrund und das knatternde Drum sind die einzige Regung welche der Song enthält. Ansonsten gibt eintöniges Geschredder welches brutale Monotonie bietet. Erbarmungslos und kalt ist der Song geworden welcher mit der andauernden Spielzeit einfach nur einlullt. 6 Punkte.

 

Tracklist:

 

DRUDKH – All Shades Of Silence

 

DRUDKH – The NIght Walks Towards Her Throne

 

PAYSAGE D’HIVER – Schnee IV

 

 

 

 

Tech Death metal

 

 

 

ARCHSPIRE

 

„Relentless Mutation“ / 7 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.facebook.com/archspireband

 

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Die in Vancouver beheimatete Formation hat ein weiteres brutales Werk eingeknüppelt. Man fühlt sich fast wie im Krieg. Vocals als kämen sie aus einem Sturmgewehr, Ein Drum das, zwar recht klinisch im Sound, wie die Stalinorgel ihre Beats raushaut, dazu die wild schreddernde und solierende Gitarrenarbeit ergibt ein oft etwas wirres Grundgerüst welches aber im Ganzen heftigst reinhaut und einem mitreisst. Hin und wieder wird Tempo weggenommen und ruhigere, melodische Läufe eingebaut. Aber die Ruhephasen sind meist kurz gehalten. Durch die vielen Breaks und rasanten Spielereien klingt alles recht zerhackt. Die „Dragonforce“ des Todesbleis bieten Hyperblast Action der technischen A Klasse. Mächtig und Packend knallen sie die 7 Kompositionen unters willige Volk. 8.5 Punkte.

 

Tracklist:

 

Involuntary Doppelgänger

 

Human Murmuration

 

Remote Tumour Seeker

 

Relentless Mutation

 

The Mimic Well

 

Calamus Will Animate

 

A Dark Horizontal

 

 

 

 

Avantgarde Rock

 

 

 

VULTURE INDUSTRIES

 

„Stranger Times“ / 9 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.vulture-industries.net

 

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Es ist schon das vierte Album der Norweger. Zu jeder Zeit eine gehörige Portion Düsternis ist hörbar. Die Melancholie ist in ihren Dark Rock Songs auch öfters spürbar leider plätschern die Songs recht seicht aus den Speakern und haben einfach wenig Biss zu bieten. Sicherlich stimmig im Ganzen gerade die Melodien schmeicheln den Lauschlappen aber man wird fast eingelullt. Dunkle Rock Songs die etwas eintönig daher kommen das ist die Musik der Norweger. 6 Punkte.  

 

Tracklist :

 

Tales Of Woe

 

As The World Burns

 

Strangers

 

The Beacon

 

Something Vile

 

My Body, My Blood

 

Gentle Touch Of A Killer

 

Screaming Reflections

 

Midnight Draws Near

 

 

 

 

Death Metal

 

 

 

CANNABIS CORPSE

 

„Left Hand Pass“ / 10 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.facebook.com/cannabis-corpse-104903899597310

 

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Die amerikanischen GANJA und DEATH METAL Fans LandPhil (Municipal Waste) und Hallhammer haben sich mal wieder an einem Klassiker des Todesbleis zu schaffen gemacht. Dieses Mal ist es ENTOMBED‘s Album LEFT HAND PATH welches kurzerhand in LEFT HAND PASS umgetauft wurde. Was fast schon als Gotteslästerung durchgeht. Aber bei  den Musikern kann man ihre Gras geschwängerten Songs akzeptieren und gut heissen. Musikalisch gehen die Mannen solid und gekonnt zu Werke. Feinstes Todesblei wuchtig, vernichtend mit ordentlich Schmackes, dazu die Lyrics welche sich um ihre Lieblingsthematik drehen. Eine mitreissende Chose welche einem zum abschädeln animiert. 8.5 Punkte.

 

Tracklist:

 

The 420th Crusade

 

In Dank Purity

 

Final Exhalation

 

Chronic Breed

 

In Battle There Is No Pot

 

Grass Obliteration

 

Left Hand Pass

 

Effigy Of The Forgetful

 

Papyrus Containing The Spell To Protect Ist Possessor Against Attacks From He Who Is In The Bong Water

 

The Fiends That Come To Steal The Weed Of The Deceased

 

 

 

 

Folk Metal

 

 

 

KORPIKLAANI

 

„Live At Masters Of Rock“ / 38  Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.korpiklaani.com

 

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Die Finnen sind eine der Bands die fast ohne grosse Unterbrüche on The Road sind. Gerade erst ihre Europatour beendet und schon hauen sie ihre erste Live Scheiblette raus. Das 2 CD/DVD Package beinhaltet den 2016er Auftritt der Waldschrate auf dem tschechischen Metal Festival. Als Bonus haben die Jungs gleich auch noch ihren Auftritt von 2014 dazu gepackt. Somit hat die Chose eine beachtliche Länge. Leider kann ich die DVD nicht beurteilen aber was den Sound angeht spürt man die Energie und Feierlaune welche die Waldschrate bei ihren Gigs ausmacht. Die Soundqualität empfand ich als nicht ganz optimal aber das macht der Party keinen Abbruch. Eine wilde Humpaa Feier die der Leber und den Stimmbänder  viel Arbeit gibt. Einfach ein gute Laune bereitendes Livealbum. 7.5 Punkte.

 

Tracklist:

 

Intro (Tanhuvaara)

 

Tuonelan tuvilla

 

Ruumiinmultaa

 

Metsaemies

 

Kantaiso

 

Juodaan viinaa

 

Petoelaeimen kuola

 

Sumussa haemaeraen aamun

 

Vaarinpolkka

 

Kultanainen

 

Uniaika

 

Louhen yhdeksaes poika

 

Kipumylly v 2

 

Uni

 

Vodka

 

Ievan polkka

 

Rauta

 

Wooden pints

 

Pellonpekko

 

Happy little boozer

 

Intro (Tanhuvaara)

 

A man with a plan

 

Journey man

 

Pilli on pajusta tehty

 

Eraemaan aaerjyt

 

Lempo

 

Sahti

 

Ruumiinmultaa

 

Vaarinpolkka

 

Viima

 

Metsaemies

 

Kultanainen

 

Aemmaenhauta

 

Rauta

 

Kylaestae kevaeinen kehto

 

Wooden pints

 

Vodka

 

Beer beer

 

 

 

 

Metal

 

 

 

DIE APOKALYPTISCHEN REITER

 

„Der Rote Reiter“ / 13 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.reitermania.de

 

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Der Titel des ersten Tracks vom neuen Werk der Apokalyptischen Reiter sagt alles. Sie sind zurück und wie!!! Album Nummer 10 der Band um Sänger Fuchs ist das längste ihrer Geschichte und eins der intensivsten wenn man der Pressemitteilung glauben mag. Der rote Reiter vereint alles wofür die Herren Musiker standen und stehen. Die brutale Ballerei des Extrem Metals knallt ungestüm daher um im nächsten Moment von ruhigen Melodien oder Folk Elementen abgelöst zu werden. Die Spielfreude und der Spass sind wieder zurück nach der selbsternannten Auszeit. Eingängige Hymnen mit ordentlich Sprengkraft alles gemixt das es jederzeit gut in die Lauschlappen fliesst. Fuchs mit seiner eigenständigen Stimme gibt dem ganzen noch den nötigen Schub an Power und Melodie. Das Album packt einen sofort am Schopf und lässt den geneigten Fan nicht mehr los. Das ist das beste und abwechslungsreichste Werk der Reitermania seit vielen Jahren. 10 Punkte.

 

Tracklist:

 

Wir Sind Zurück

 

Der Rote Reiter

 

Auf Und Nieder

 

Folgt Uns

 

Hört Mich An

 

The Great Experience Of Ecstasy

 

Franz Weiss

 

Die Freiheit Ist eine Pflicht

 

Herz In Flammen

 

Brüder Auf Leben Und Tod

 

Ich Bin Weg

 

Ich Nehm Dir Deine Welt

 

Ich Werd Bleiben

 

 

 

 

Folk

 


ELUVEITIE

 

„Evocation II – Pantheon“ / 18 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.eluveitie.ch

 

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Die helvetischen Folk Melodic Death Metaller um Mastermind Chrigel Glanzmann haben acht Jahre nach dem Teil eins ihres musikalischen Streifzug, Reise,  durch  die keltische Mythologie den zweiten Part auf Silberling gepresst. Mit Teil zwei dringen sie direkt ins gallische PANTHEON. Die Folk Klänge werden mit Lyrics in gallischer (altkeltisch) verfeinert. Das alles so seine Richtigkeit hat haben sich die Musiker, speziell Chrigel Hilfe von Keltologen und Wissenschaftler zur Hand gehen lassen. Die Musik auf dem Tonträger ist wie gesagt reiner Folk ohne die übliche Brachialität von Eluveitie. Akustisch mit guten Melodien, sehr zarten Gesängen von weiblicher Seite welche im Vordergrund stehen. Die Folk Freunde kommen da voll zum Zug. Die Freunde des harten Eluveitie Stoffs werden sich sicherlich schwieriger tun an dem recht seichten Album. Keine Frage das bei den Musikern die Qualität, das Songwriting  und die Story perfekt ist aber es hat einfach nicht wirklich Power. 7 Punkte.

 

Tracklist :

 

Dvressu

 

Epona

 

Svcellos II (Sequel)

 

Nantosvelta

 

Tovtatis

 

Lvgvs

 

Grannos

 

Cernvnnos

 

Catvrix

 

Artio

 

Aventia

 

Ogmios

 

Esvs

 

Antvmnos

 

Tarvos II (Sequel)

 

Belenos

 

Taranis

 

Nemeton

 

 

 

 

Symphonic Death Metal

 

 

 

SEPTICFLESH

 

„Codex Omega“ / 10 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.septicflesh.com

 

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Die Griechen sind schon lange zur Institution im symphonischen Extreme Metal hochgestiegen. Auch mit dem neuen, zehnten, Werk zeigen sie sehr eindrücklich was sie für mächtige Songs schreiben und intonieren können. 10 Kompositionen welche so viele verschiedene Facetten aufweisen und doch immer spannend und mitreissend bleiben. Auch wenn man beim ersten Hören das Gefühl bekommt es sei alles etwas wirr zusammengeschustert merkt man dann bald wie doch jedes Teilchen ineinander greift und passt. Brutalität vermischt mit dem symphonischen Element, alles mit viel Tempi Spielerei durchmischt ergibt dann wirklich mächtige und pompöse Sounds. Ein opulentes Dunkel Werk welches die Musiker erneut auf dem Thron bestätigt. 9 Punkte.

 

Tracklist :

 

Dante’s Inferno

 

3rd Testament (Codex Omega)

 

Portrait Of A Headless Man

 

Martyr

 

Enemy Of Truth

 

Dark Art

 

Our Church, Below The Sea

 

Faceless Queen

 

The Gospels Of Fear

 

Trinity

 

 

 

 

Industrial Rock

 

 

 

PORN

 

„The Ogre Inside“ / 9 Tracks

 

Echozone

 

www.facebook.com/PORNtheband

 

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6 Jahre nach der Veröffentlichung des Vorgänger Albums hat Meister Philippe Deschemin das neue Album der kontroversen und düsteren Formation PORN eingespielt. In der Zwischenzeit hat er unter anderem mit seinem Industrial Nebenprojekt An Erotic End Of Times ein Tonträger veröffentlicht. Er verbindet verschiedenste Soundrichtungen, mal ne Prise Thrash dazu Industrial (was den Hauptteil ausmacht) oder auch düster romantische Sounds. Einiges erinnert an Sisters Of Mercy oder Nine Inch Nails. Mit viel Melancholie und Dunkelheit umrahmt geht es über 9 Songs. Das Album wird mit Zitaten von Aleister Crowleys THE GREAT BEAST durchsetzt. Ein wirklich gutes dunkles Werk mit viel Industrial und gewissen romantisch, melancholischen Momenten. 8 Punkte.

 

Tracklist:
Sunset Of Cruelty

 

She Holds Me Will

 

Nothing But The Blood

 

May Be The Last Time

 

Close The Window

 

Death Does Not Last Forever

 

Heavy Is The Crown

 

You Will Be The Death Of Me

 

The Ogre Inside

 

 

 

 

Metal

 

 

 

VANISH

 

„The Insanity Abstract“ / 12 Tracks

 

Fastball Music

 

www.facebook.com/vanishmetal

 

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Die Formation schafft es locker diverse Fragmente des Metals zu einem genialen Ganzen zusammen zu schweissen. Da sind proggige Parts mit Thrash Elementen, fette Power Metal Momente und ruhige fast schon Opernhafte Parts in jedem Track enthalten. Es bleibt zu jeder Sekunde spannend. Die verspielten Kompositionen bieten ordentlich Wumms und eine gehörige Portion Bombast. Es erinnerte mich hin und wieder an Avantasia. Gerade auch der Gesang sticht hervor. Sehr melodisch, schon fast theatralisch hin und wieder, glänzt der Meister auf der vollen Breitseite. Eine Prise Freddie Mercury (RIP) ist öfters zu erkennen. Die meist im Mid Tempo angesiedelten Songs gehen sehr gut ins Ohr und wie schon erwähnt können sie einem gut mitnehmen auf eine interessante Reise. Mit Griffigem Riffing bei der Saitenabteilung, fettem Unterboden und der Voice die brilliert gibt das ein wirklich fettes Werk welches sich nicht eine einzige Schublade pressen lässt. 8.5 Punkte.

 

Tracklist:

 

The Insanity Abstract

 

The Pale King

 

Follow

 

Make Believe (Slipstream Part I)

 

Lilith Cries

 

Frame By Frame (Slipstream Part II)

 

Unvorgivable Blackness

 

We Become What We Are

 

Disbelief (Slipstream Part III)

 

That Way Madness Lies

 

Somewhere Along The Line

 

When The Mind Bursts

 

 

Rock

 

 

 

MIRRORPLAIN

 

„Path Of Salvation“ / 9 Tracks

 

Fastball Music

 

www.facebook.com/mirrorplain

 

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2 EP’s haben die Jungs von Mirrorplain auf der Habenseite. Jetzt steht der erste Longplayer zur Veröffentlichung an. Die Band zeigt über die Distanz von 50 Minuten eindrücklich was sie drauf haben. Ein klasse Melodic Rock Album welches wirklich Lust auf mehr macht. Eingängig und mit viel Gefühl wird musiziert. Solider Unterboden, klasse Gitarrenarbeit und insbesondere Frontmann Christian besticht mit seiner melodischen aber kraftvollen Rock Voice. Alles zusammen ergibt einfach ein wirklich stimmiger, harmonischer Sound der einem packt. Rock vom Feinsten. 8.5 Punkte.

 

Tracklist:

 

Fortune

 

Mirrorplain

 

Salvation

 

Eternal Jack

 

Reparation

 

Unsought

 

Angel Without Wings

 

Tower Of Babel

 

Jerz Off (Bonus Track)

 

 

Heavy Metal

 

 

 

INNER AXIS

 

„We Live By The Steel“ / 10 Tracks

 

Fastball Music

 

www.facebook.com/InnerAxis

 

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Die Mannen aus dem norddeutschen Kiel haben ihr Zweitwerk eingetütet. Auch auf dem Album gehen sie ihren, mit Erfolg gekrönten, Weg konsequent weiter. Textlich, auch was das Coverartwork angeht, sind sie recht Klischee behaftet und orientieren sich an den legendären Manowar. Power Stahl mit flinker Gitarrenarbeit und ordentlichem Unterboden der einem mitzureissen versteht. Mehrstimmige Refrains welche sicherlich Live gut klappen werden und zum Mitsingen animieren. Die Stimme ist das Manko aus meiner Sicht. Der Meister am Mikro hat eine gute Stimme aber es wirkt einfach recht holprig. Am Schluss des Tonträgers haben sie auch ihren Song RAIN OR SHINE drauf gepackt. Dieser haben sie eingereicht zur Ausscheidung der offiziellen Wacken Hymne 2015. Alles in allem ist das Album solid und weiss zu gefallen einfach bei der Voice sollte noch etwas gefeilt werden. 7 Punkte.

 

Tracklist:

 

Blades Of Death

 

All Is One

 

Night Rider

 

The Brave

 

Red Dead

 

Storm Lords

 

Hound Of Hell

 

The Call Of Steel

 

We Live By The Steel

 

Rain Or Shine

 

 

Black Metal

 

 

 

DER WEG EINER FREIHEIT

 

„Finisterre“ / 5 Tracks

 

Season Of Mist

 

www.derwegeinerfreiheit.de

 

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Die germanischen Schwarzheimer haben sich längst den guten Ruf in der Szene erspielt. Sie schaffen es immer wieder Facettenreiches Schwarz in Ton zu hüllen. Das harsche und wilde in der ENDSTILLE Richtung wird genauso zelebriert wie die melancholischen Elemente welche Acts der Marke IMPERIUM DEKADENZ einsetzen. Eine gute Melange von brutal kalter Raserei in Tornado Stärke und düsteren Sounds die ruhig und dunkel aus den Speakern wabern. Die 5 Kreationen bieten in ihrer vollen Überlänge wirklich eine breite Palette an Schwarz und Grau Abstufungen. Aber im Gros regieren schon die Kälte und das Pechschwarze. Erneut ist den Deutschen ein interessanter Schwarzwurzel Schlag gelungen. 8.5 Punkte.  

 

Tracklist:

 

Aufbruch

 

Ein letzter Tanz

 

Skepsis Part I

 

Skepsis Part II

 

Finisterre

 

 

 

 

Grindcore

 

 

 

LENG TCH’E

 

„Razorgrind“ / 14  Tracks

 

Season Of Mist

 

www.lengtche.net

 

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Crank Up The Volume bei der Soundanlage und macht die Nacken warm den der nächste Vernichtungsschlag aus Belgien kommt auf den Markt. 13 Tracks um knackige 2 Minuten herum und zum Abschluss dann 6 Minuten todbringende Power. Brutales Grind Geballer mit unheimlicher Wucht welche alles zerdeppert. Die Growls und die Piq Squeals wechseln sich ab. Wildes Grind Massaker welches doch einiges an Flexibilität bereithält. Wer auf amtliches Geballer mit der benötigten technischen Finesse steht sollte sich RAZORGRIND auf jeden Fall beim Dealer abholen. 8 Punkte.

 

Tracklist:

 

Gundog Allegiance

 

Indomitable

 

Cibus

 

Spore

 

AnarChristic

 

Stentor Of Doom

 

Redundant

 

Commitment Fail

 

The Red Pill

 

Species. Path. Extinction.

 

Guinea Swine

 

Cirrhosis

 

I Am The Vulture

 

Magellanic Shrine

 

 

 

 

Death Metal

 

 

 

VENOM INC.

 

„Avé“ / 11 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.venom-inc.com

 

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Die Gründungsbesetzung, bestehend aus Mantas, Demolition Man und Abaddon von VENOM hat sich im Jahre 2015 am Keep It True zusammengerottet und wurde gefeiert. Seither sind sie öfters Mal zusammen auf die Stages zurückgekehrt und haben das vorliegende Werk eingetrümmert. Ich persönlich finde es immer etwas befremdlich wenn da zwei verschiedene Formationen der gleichen Band um den Erdball tingeln. Nach dem Opernmässigen Ave Marie von einer klaren Frauenstimme präsentiert wird man mit Spoken Word eingeschworen auf die kommenden 11 Songs. Dann startet das wuchtige Avé Satanas und zeigt deutlich wo die Marschrichtung hingeht. Deutlich weg vom früheren Black Metal sind sie heute im Todesblei mit einer ordentlichen Schippe Heavy Metal zuhause. Das Trio hat recht mächtige Sounds eingespielt. Der Rumpel Charme ist nur noch am Rande zu hören, was aber auch sein soll bei den Begründern des Black Metals. Sie haben den Spirit der alten Zeit mit der Wucht und Präzision der Neuzeit bestens miteinander vereint und zeigen dass sie wieder im Spiel sind. 8.5 Punkte.

 

Tracklist :

 

Avé Satanas

 

Forged In Hell

 

Metal We Bleed

 

Dein Fleisch

 

Blood Stained

 

Time To Die

 

The Evil Dead

 

Precher Man

 

War

 

I Kneel To No God

 

Black N Roll

 

 

Heavy Metal

 

 

 

ACCEPT

 

„The Rise Of  Chaos“ / 10 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.acceptworldwide.com

 

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Die teutonische Stahl Institution hat ein neues Langeisen aus dem Presswerk geholt. Seit der Wiedervereinigung im Jahre 10 nach dem Millennium konnten sie immer wieder Charteintritte in den obersten Rängen verbuchen, ich denke das wird sich auch mit dem neuen Album wiederholen. Ganz nach der deutschen (und auch schweizerischen) Mentalität haben sie nicht zu viel verändert. Den gleichen Produzenten ins Studio geholt und auch musikalisch gibt’s traditionellen Stahl mit germanischem Gütesiegel. Auf Mitsinggetrimmte Refrains werden auch Live wieder bestens klappen. Die fetten Beats und die schneidigen Riffs animieren zum Haare schütteln. Die Reibeisen Stimme gibt der Chose dann den nötigen Druck. Die Jungs stampfen durch 10 Heavy Metal Songs die einfach zu gefallen wissen. Keine Neuerfindung des Rads aber wer will das schon von den legendären ACCEPT. 9 Punkte.

 

Tracklist :

 

Die By The Sword

 

Hole In The Head

 

The Rise Of  Chaos

 

Koolaid

 

No Regrets

 

Analog Man

 

What’s Done Is Done

 

Wolrds Colliding

 

Carry The Weight

 

Race To Extinction

 

 

 

 

 

 

Power Metal

 

 

 

RAGE

 

„Seasons Of The Black“ / 11 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.rage-official.com

 

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Peavy und seine „neuen“ Mitstreiter haben gerade einen absoluten Schub was die Kreativität und das Songwriting angeht. Nach nur gerade 14 Monaten steht schon wieder ein neuer Dreher an. Man spürt deutlich das die Musiker sich bestens verstehen, harmonieren und ihren Spass haben. Als besonderes Geschenk für die Fans haben sie zusätzlich zu den 11 Tracks noch eine Bonus CD mit 6 Songs dazu gepackt. Das sind Lieder die sie damals noch unter dem Namen AVENGER veröffentlicht haben. Das waren die ersten Gehversuche von RAGE. Die neuen Songs sind wieder richtig packend und eingängig gehalten. Peavys raue und doch melodische Stimme gepaart mit den treibenden Beats, den rassigen Solis und melodischen Parts ergibt ein packendes Werk welches richtig Laune macht. Power Metal aus Germany wie er sein soll. Energiegeladen und doch mit Melodien und Eingängigen Elementen. Unter den Namen „THE TRAGEDY OF MAN“ haben sie die letzten 4 Songs als Konzept vereint. Den Untergang der Menschheit. Von „Gaia“ welches den Anfang darstellt bis hin zu „Farewell“ welches sich mit der totalen Vernichtung befasst, also wieder ganz die alten RAGE. Power Metal Fans müssen da zugreifen. 9 Punkte.

 

Tracklist:

 

Season Of The Black

 

Serpents In Disguise

 

Blackened Karma

 

Time Will tell

 

Septic Bite

 

Walk Among The Dead

 

All We Know Is Not

 

Gaia

 

Justify

 

Bloodshed In Paradise

 

Farewell

 

 

 

 

Death Metal

 

 

 

WIDOWMAKER

 

„Widowmaker“ / 7 Tracks

 

Sharptone Records

 

www.facebook.com/widowmakerAL

 

 

Die Witwenmacher lasse ihr selbstbetiteltes Werk auf die Menschheit los. Die Band ist nicht mit DEE SNIDER (Twisted Sister) s Sideprojekt aus den 90ern zu verwechseln. Die Jungs hier knüppeln einfach derb aus den Speakern. Sehr grosser Core Einfluss befindet sich in ihren Todesblei Tracks.

 

Mit üppiger Sprengkraft und vielen Breaks knüppeln sie sich durch die 7 Kompositionen. Mit gewissen Nueancen wird einfach heftig Corelastig Geballert und Gebrüllt. Das Geschrei geht mir relativ schnell auf die Nüsse aber sonst ist das Album ziemlich fett und Wuchtig geworden.6 Punkte.

 

Tracklist:

 

The Nihilst

 

Paragon

 

Spineless

 

Regression

 

Dissonance

 

Quarantane

 

The Illusionist

 

 

Melodic Death Metal

 

 

 

WINTERSUN

 

„The Forest Seasons“ / 4 Tracks

 

Nuclear Blast

 

www.facebook.com/wintersun

 

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Nach 5 Jahren des Entstehens ist es endlich soweit und die finnischen Melodic Deather von WINTERSUN haben vier episch lange Tracks ein gezimmert und auf Silberling gepresst. Thematisch sagt ja der Album Titel schon so einiges und die Songnamen zeigen dass die Jahreszeiten vertont werden. Ganz einfach formuliert. So einfach ist es dann musikalisch aber dann doch nicht. Jari und seine Mitstreiter bieten erneut ein sehr vielschichtiges Stück Musik zum Verzehr an. Da findet sich Black Viking  Metal genauso wieder wie gute Laune Folk Elemente. Alles gut gewürzt mit epischen Bombast Momenten und eingängigen Melodien. Abwechslung und technische Verspieltheit wurde bei den Musikern schon immer ausgiebig zelebriert. Die Facetten überspannen den ganzen Bereich von rasant bis hin zu melodisch episch. Ein wirklich spannendes Werk welches nie Langeweile aufkommen lässt. 9 Punkte.

 

Tracklist:

 

Awaken From The Dark Slumber (Spring)

 

The Forest That Weeps (Summer)

 

Eternal Darkness (Autumn)

 

Loneliness (Winter)

 

 

Metal

 

 

 

EDGUY

 

„Monuments“ / 28 Tracks DCD

 

Nuclear Blast

 

www.edguy.net